Vermisstanzeige: Fridolin!

Letzten Samstag ist Anita nochmals an den Flohmarkt auf den Bürkliplatz gegangen, um mit Monika einige Dinge zu verkaufen.

Nach dem Zmorgen habe ich die Kinder (und alles was mit muss) eingepackt und habe mich auf den Weg in die Stadt gemacht um Anita einen Besuch zu machen. Zugegeben: wir waren etwas knapp dran um den Zug zu erwischen, aber schlussendlich reichte es auch noch um das obligate Globi-Billet für die beiden Kinder am Schalter zu holen.

Nachher lief eigentlich alles wie geplant, die Fahrt mit der S-Bahn bis Stadelhofen, der Besuch am Bürkliplatz. Erst auf dem Weg zurück an den Stadelhofen bemerkte ich, dass Mira ja eigentlich ihren Fridolin, den schwarzen Plüschhund, mitgenommen hatte und ihn nicht mehr dabei hatte. Es stellte sich heraus, dass er auf dem Hinweg irgendwo liegen geblieben sein muss, am ehesten im Zug.

Labrador Fridolin

Die Verlustmeldung bei der SBB habe ich am Nachmittag noch eingetragen (unbdedingt per Website machen, am Bahnhof kostet schon die Verlustmeldung eine Gebühr!). Am Sonntag habe ich dann auch am Bahnhof nochmals nachgefragt, da hatten sie aber nichts gefunden.

Eigentlich war ich recht positiv, dass das Stofftier bald wieder auftauchen würde. Wer wollte den schon ein offenbar gebrauchtes Stofftier, vom dem man wohl annehmen kann, dass es von einem Kind vermisst wird, einfach behalten?

Nun bald eine Woche später habe ich einzig die Negativmeldung von der SBB bekommen, dass noch kein passender Gegenstand aufgetaucht sei, sonst nichts.

Ich muss also zu anderen Mittel greifen.
Als erstes hab ich nochmals im Internet gesucht und das schweizweite Online Fundbüro gefunden und selbstverständlich gleich die Verlustmeldung erfasst. Nun schreibe ich diesen Artikel in der Hoffnung, dass es etwas bringen wird.

Ansonsten bin ich für weitere Tipps empfänglich und vor allen für ’sachdienliche‘ Hinweise zum Aufenthaltsort des lieben Fridolin.

Signalement:

  • Farbe: scharz
  • Grösse: ca. 35cm
  • spezielle Kennzeichen: weinrotes Stoff-Halsband, Etikette mit Aufschrift ‚Ginger‘
  • Mögliche Fundorte: Bonstetten-Wettswil, Zürich Stadelhofen, überall wo die S9 fährt…

Also liebe (Schweizer) Blogger haltet die Augen offen nach Fridolin. Danke! 

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Abschied von Ibrahim Ferrer

Dos gardenias para ti
con ellas quiero decir
te quiero, te adoro, mi vida.
Ponles toda tu atencion
porque son tu corazon y el mio. …
(hören)

Gestern Abend Lokalzeit ist Ibrahim Ferrer in Havana im Alter von 78 Jahren gestorben.
Wieder bekannt geworden ist der kubanische Son Sänger mit dem Film Buena Vista Social Club von Wim Wenders und Ry Cooder.

Der charismatische und bescheidene Ibrahim Ferrer hat auch mich berührt, als ich vor etwa fünf Jahren die Gelegenheit hatte ihn, in einem Konzert zusammen mit Rubén Gonzalez, im Volkshaus in Zürich zu hören und zu sehen. Schon die Balladen im Film, die von ihm teilweise zusammen mit Omara Portuondo vorgetragen wurden waren umwerfend, im Konzert zeigte Ferrer seine verschiedenen Facetten in den Son, Boleros und Rumbas die er in seinem Repertoire hatte. Immer unterstützt von einem nicht minder bestechenden Orchester. Höhepunkt des Konzertes waren selbstverständlich die Stücke zum Ende des Abends, die von den beiden Stars – Ferrer und Gonzalez – zusammen gespielt und gesungen wurden.

Nachdem vor zwei Jahren Gonzalez und Celia Cruz, letztes Jahr Compay Segundo gestorben sind, ist nun mit Ibrahim Ferrer einer der letzten der bekannten kubanischen Altmeister nicht mehr. Die Musik wird weiterleben, an die Interpreten bleibt nur die Erinnerung.

Artikel zu Ibrahim Ferrer’s Tod:

 Ressourcen zu Ibrahim Ferrer:

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Web Jukebox mit AJAX

Letzte Woche bin ich auf das Projekt mp[3]act gestossen, eine Jukebox und Streaming Server mit einem Webinterface, welches elegant von den Möglichkeiten von AJAX (Definition) Gebrauch macht.

Die Installation auf meiner Mac OS X Maschine zu Hause war einfach und meine Musiksammlung, so weit sie in MP3 abgelegt ist, in wenigen Minuten in die Datenbank übernommen. Die Musikfiles liegen nach wie vor im von iTunes verwalteten Ordner, der ohnehin ‚öffentlichen‘ Zugriff erlaubt, weil er von mehreren Benutzeraccounts verwendet wird.

Ich hab vor einiger Zeit schon einmal mit anderen, ähnlichen Projekten herumgespielt (Jinzora, Ampache), hab es dann aber wieder aufgegeben, weil insbesondere die Webinterfaces langsam und wenig ansehnlich waren. Dies ist bei mp[3]act definitv anders, das Interface ist elegant, aufgeräumt und dank dem Einsatz von AJAX recht schnell. Natürlich sind noch Verbesserungen möglich, so ist es beispielsweise nicht einleuchtend wieso nur ganze Alben heruntergeladen werden können, nicht aber einzelne Songs.

Gerade als iTunes/Macanwender ist selbstverständlich auch die Einschränkung auf das MP3 Format noch nicht befriedigend. Es scheint sich aber abzuzeichnen, dass dieses Manko bald behoben werden wird. die Diskussion im entsprechenden Forum läuft auf Hochtouren.
Ebenfalls noch nicht zum Funktionieren gebracht habe ich den Jukebox-Mode unter Verwendung von iTunes, es sollte aber möglich sein das hinzukriegen.

Fazit: Ein sehr vielversprechendes Projekt, mit sehr guten Ansätzen, welches es sich lohnt weiterzuverfolgen. 

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Sudoku gelöst und ad acta gelegt

Nachdem einige schon von längerer Zeit auf die Sudokus hingewiesen haben (1, 2, 3) und man als Zeitungsleser den Rätseln nicht mehr ausweichen kann, habe ich mir heute einmal die Zeit genommen, das Rätsel im Tages-Anzeiger zu lösen. Es scheint keines der schwierigen Sorte gewesen zu sein, jedenfalls liess es sich ohne raten lösen.

Ich hab mir die beim Sudoku zu lösende Aufgabe schon vor einigen Wochen einmal angeschaut, dann am letzten Donnerstag während dem Joggen mit Flavio darüber gesprochen und dabei gleich mal zu überlegen begonnen, welcher Algorithmus wohl der effizienteste wäre um die Lösung mit einem kleinen Programm zu eruieren.

Mit der ersten Suche im Netz (sudoku solver) habe ich aber gleich schon eine Reihe von solchen Programmen gefunden und somit ist auch diese Herausforderung dahin. Die Sudoku Solver Site ist sehr informativ, es wird dort auch erklärt mit welcher Strategie ein Sudoku zu lösen ist, man kann sich eine vollständige Lösung generieren lassen oder einfach nur einen Hinweis für den nächsten Schritt, wenn man in einem Rätsel nicht mehr weiterkommt. 

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Blogartikel bei NetzwocheTicker

Der NetzwocheTicker hat heute einen kurzen Artikel über das quantitative Wachstum von Blogs.
Quelle für den Artikel ist Technorati.

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Lauffrust

Beim heutigen Lauf über Mittag war’s wieder einmal wie verhext: nur LäuferInnen die entgegenkamen, niemand in der gleichen Richtung unterwegs, der sich hätte überholen lassen. Der Einzige den ich fast eingeholt hätte, ist im letzten Moment abgebogen.

Ja, ich weiss im Training geht’s nicht darum mögtlichst der Schnellste zu sein, aber für’s Wohlbefinden ist’s halt trotzdem toll, ab und an jemanden zu ‚fressen‘ und heute hatte ich wirklich das Gefühl flott unterwegs gewesen zu sein (ca. 04:15 min/km). Immerhin bin ich nicht selbst Opfer eines anderen worden ;).

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Alex Frei bekennt Farbe zu …!

Alex Frei bekennt ab morgen Farbe zu Rivella rot.
Es bleibt abzuwarten, oder zu raten, für welche Rivella Farben die anderen, in die Kampagne eingebundenen Promis werben werden (Polo Hofer, Bobele Becker, die Snowboarder Reuteler und Simmen).

Die auf den Plakaten für morgen angekündigte Auflösung der Kampagne ist durch ein Plakat im Industriegebiet von Zürich-Leimbach gelüftet: Dort hängt an einer Halle ein Riesenplakat auf dem Alex Frei für Rivella rot wirbt. Ein Foto konnte ich leider nicht machen, da ich lenkenderweise im Auto unterwegs gewesen bin.
Ob es sich um einen Fehler handelt, dass dieses Plakat bereits hängt oder ob es morgen nicht gereicht hätte dieses aufzuhängen, who knows…

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HTML e-mails ein no-no?

Mit Interesse habe ich Stefan’s Artikel [1, 2] zum Theme e-mail Standards gelesen, insbesondere auch das referenzierte Regelwerk.

Ich stimme mit den allermeisten Punkten überein, insbesondere auch dass leere Betreffzeilen verboten gehören. Beim Punkt HTML mails allerdings bin ich anderer Meinung. Natürlich ist es richtig, dass ein grosser Teil der Spammails in HTML formatiert verschickt werden, dass auf externen Servern abgelegte, eingefügte Bilder zu verschiedenen Zwecken missbraucht werden und was noch mehr der unerwünschten Möglichkeiten da sind.
Aber, und das kann nicht von der Hand gewiesen werden, bieten HTML formatierte Mails auch verschiedene Vorteile:

  • besser lesbar, ein fett geschriebenes Wort ist als solches zu erkennen, *solches* führt bei der Mehrheit der Leser zu Fragen
    Es ist nun einmal für den Grossteil der Anwender einfacher auf einen Knopf im Toolbar zu klicken, als sich daran zu erinnern, mit welchem Zeichen Textpassagen eingefasst werden müssen, um das selbe auszudrücken
  • Links in Textmails werden oftmals auseinandergerissen und ‚funktionieren‘ dann nicht mehr, nur in HTML mails kann der Link einem Wort hinterlegt werden
  • gewisse Sachverhalte sind in einer Tabelle besser lesbar, solches in Textmails darzustellen ist nichts für schwache Nerven
  • Mails sind persönlicher, es schreiben auch nicht alle Leute ihre Briefe mit der selben Schrift (wenn auch die meisten (Word) Anwender Arial verwenden…)

Die grundsätzliche Ablehnung von HTML Mails scheint mir etwa so verstaubt, wie die unterliegende Technologie (SMTP). Bevor nicht ein neuer Standard zur einfachen Formatierung von Mails geschaffen wird, bleibt HTML die einzige Möglichkeit zu tun. Statt gegen dessen Verwendung in Mails anzurennen, was einem Kampf gegen Windmühlen gleich kommt, ist viel eher auf einen vernünftigen Umgang damit hinzuarbeiten.

Einige mögliche Grundsätze:

  • KISS: keep it simple stupid – wie auch in anderen formatierten Dokumenten, sollte sehr sparsam mit Formatierungen umgegangen werden, d.h. Formatierungen sollen nur zur Unterstützung der Lesbarkeit verwendet werden
  • Bilder nur einfügen, wenn wirklich nötig und dann die Bilder so klein wie möglich halten und als Attachment mitschicken (keine externen Referenzen)
  • Immer auch eine Textversion im Mail mitschicken, damit Empfänger mit einem nicht-HTML-fähigen Client das Mail trotzdem lesen können
    Thunderbird beispielsweise macht das sehr elegant: HTML formatiert Mails werden auch als Textversion verschickt, mit den Formatierungen fett und kursiv anhand der allgemeinen Regeln formatiert

Dazu noch der Grundsatz bei der Beantwortung von Mails immer im gleichen Format wie der Absender zu antworten.

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Yahoo Music mit Firefox [mod.]

Ich habe es wieder einmal riskiert, einen multimedialen Inhalt auf dem Internet mit dem Mac anschauen zu wollen.
Das heutige Versuchsobjekt: Yahoo Music

Solange man einfach nur ein bisschen im Verzeichnis stöbert ist alles bestens, wagt man es allerdings allen Ernstes ein Video auch anzuschauen, dann kommt dieses:

yahoomusic_error.png

Hey! Voll auf dem letzten Zacken, die lieben Buben. Netscape 4.7!! Freunde wacht auf, bitte…

Update:
Das Ganze funktioniert auch unter Windows nicht mit dem Firefox, auch hier wird Netscape 4.7 verlangt. Einfach super…

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Zurück in den Alltag

Ich bin scheinbar nicht der Einzige der heute seine Ferien abschliesst. Die letzten zwei Wochen habe ich, ohne grosse Sprünge in der Schweiz verbracht, in Gais im Appenzellerland und zu Hause.

Endlich habe ich es fertiggebracht mit den Kindern einmal für etwas länger nach Gais zu fahren. Es war eine kurzweilige Woche zusammen mit meinem Bruder und seiner Familie.
Dank dem Kinderhütedienst meiner Eltern hatte ich Gelegenheit mit Lorenz und Seraina erste Klettererfahrungen zu sammeln, oder besser gesagt Klettererfahrungen mit modernem Material. Die vorausgegangenen Versuche haben mit Militärmaterial stattgefunden. Zum Klettern fuhren wir auf die Ebenalp, die zwischen Aescher und der Klus unterhalb des Schäflers eine grosse Anzahl vorbereiteter Kletterrouten anbietet. Wir wählten eine der wenigen Routen mit Schwierigkeitsgrad 4. Und im zweiten Anlauf habe auch ich dann den Weg bis oben geschafft.

Am Sonntag dann ein Brunch in Herisau zu den Klängen der Son Band ‚Morena Son‘ – gemütlich bei schönem Wetter. 

Nach einer Wanderung auf den Gäbris mit erfrischender Regendusche zum Schluss, beschloss ich für Mira (endlich) Wanderschuhe posten zu gehen. Und einen weiteren Tag später mussten die Schuhe natürlich auch ausprobiert werden. Die Aufgabe war für meine vierjährige Tochter nicht ganz ohne: zum Seealpsee sollte es gehen. Losgelaufen sind wir in Wasserauen und via Hüttentobel und Hüttenalp ging’s zum Seealpsee – und tatsächlich: Mira ist den ganzen Weg (und alle Höhenmeter) gelaufen und in nicht ganz anderthalb Stunden war das Ziel erreicht. Nach einer Picknickpause ging’s dann auf direktem Weg zurück. Und auch diesen Teil der Tour meisterte Mira mit Bravour (und dem Versprechen, dass es am Ziel ein Glace geben wird). Noe bestaunte die Bergwelt aus dem Tragrucksack und hat den Abstieg teilweise verschlafen. 😉

 Zurück zu Hause hiess es dann Zimmer zügeln. Wegen des bevorstehenden Familienzuwachses muss mein Arbeitszimmer in ein Spielzimmer umfunktioniert werden. Das hiess viele Kabel ummontieren, Kisten schleppen, Regale ab- und wieder aufbauen. Die gröberen Dinge sind gezügelt, der Compi funktioniert wieder und auch das Kabelmodem und der Digitalphoneanschluss funktionieren auch auf dem oberen Stock. Fertig ist der Umzug allerdings noch nicht, die Papierberge müssen noch aussortiert und das Pult geleert und entsorgt werden…

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