Auch Blocher hat Mitleid mit Autofahrern

Heute lässt sich im Tages-Anzeiger eine weitere Episode der Realsatire ‚Bussenterror‘ nachlesen.

Bundesrat Blocher hat sich offenbar anlässlich einer Rede an der ‚Car Show‘ in Zürich, wie andere Parteigenossen, gegen die Senkung der Toleranzwerte bei Geschwindigkeitsmessungen mit neuen Lasergeräten ausgesprochen. Dies obwohl die Anpassung der Werte von Bundesamt für Metrologie, das Teil von Blocher’s Justizdepartement ist, empfohlen wurde.
Ausserdem schützt offenbar auch ein Bundesratstitel nicht davor, die Behauptung, die Autofahrer würden geschröpft, weiter zu verbreiten. Bussen bezahlen schlussendlich nur Blocher (sic!), die nicht fähig sind die Regeln einzuhalten (siehe dazu auch andare.ch und ignoranz.ch).

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Ein Kommentar zu Auch Blocher hat Mitleid mit Autofahrern

  1. Roemel sagt:

    Nachdem das Ozonloch nicht nur sich, sondern auch die sommerlichen Temperaturen und das sprichwoertliche Sommerloch bis in den Spaetherbst ausgedehnt hat, bin ich kurz davor eine Volksinitiative auf Teilrevision der Bundesverfassung zu lancieren.
    Vorschlag:

    Art. 84
    4 Zur Erhaltung der Staatsräson, der oeffentlichen Ordnung sowie zur Entlastung der Leserbriefseiten grosser Tageszeitungen und saemtlicher Blogs wird auf dem Gemeindegebiet der Stadt Zuerich die Hoechstgeschwindigkeit im Umkreis von 52 Meter rund um Lasergeschwindigkeitsmessgeraete um 2 km/h gegenueber der ortsueblichen Beschraenkung erhoeht.

    5 Zur Verhinderung des gebannten Starrens auf den Tachometer in unmittlerbarer Naehe eines Lasergeschwindigkeitsmessgeraetes, wird die Schweizerische Volkspartei dazu verpflichtet in derer unmittlenbarem Umfeld ilegale Wahlwerbung zu plazieren

    Ich denke diese Aenderung der Verfassung sind wir unserem Land einfach schuldig, auch unter dem Gesichtspunkt das diese humorlosen Technokraten in Bern uns unserer alten, schrulligen Version von 1874 beraubt haben!

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