Wegwerf-Elektronikgeräte

Elektronische Geräte aller Art, seien es Computer, Mobiltelefone, Digitalkameras, Fernseher oder HiFi Anlagen werden immer günstiger. An und für sich ist das eigentlich eine nette Sache, aber wenn der Punkt kommt, an dem das Gerät streikt, aktualisiert werden sollte oder etwas kaputt geht, dann kommt die Kehrseite der Medaille zum Vorschein.

Verschiedene Diskussionen in den letzten Wochen und der Hauptartikel in der letzten Sonntagszeitung im Multimedia Bund sind Grund genug, dieses Thema ein wenig zusammenzufassen und einmal zu schauen, was andere dazu denken.

Tiefe Preise

Das Kaufverhalten der Konsumenten ist so verschieden, wie die Konsumenten selber. Der Preis spielt aber immer auch eine Rolle und wenn die Preise immer tiefer angesetzt werden, dann bekommt dieser Faktor immer mehr Gewicht und das Verhalten der Konsumenten scheint sich anzugleichen. Da diese Tendenz nun schon einige Zeit anhält, scheint die Taktik der Hersteller aufzugehen.
Offensichtlich ist aber auch, dass mit den tieferen Preisen zwangsläufig die Margen sinken und damit – trotz höheren Verkaufszahlen – irgendwo Einsparungen gemacht werden müssen.

Reparaturen / Support

Ein Aspekt, bei dem offenbar gespart wird, ist der Reparaturservice. Die Garantielaufzeiten werden kürzer und Reparaturen immer teurer. Es stellt sich somit bei einem Reparaturfall unmittelbar die Frage, ob sich das noch lohnt: soll ich für eine Digitalkamera, die ich für 200 Fr. erstanden habe, nun vorab schon 80 Fr. für einen Kostenvoranschlag investieren? Da die Reparaturdienstleistung mittlerweilen bei vielen Herstellern an Drittanbieter ausgelagert wurden, sind damit auch die Kosten gleich nochmals gestiegen.
Die Intention der Hersteller scheint darauf zuzulaufen, den Konsumenten möglichst schnell wieder ein neues Gerät zu verkaufen (mit neuen Features, die er eigentlich nicht braucht…) und das ganze Thema Reparatur möglichst los zu werden. Vielfach muss auch konstatiert werden, dass Geräte gar nicht so konstruiert wurden, als dass man sie überhaupt reparieren könnte bzw. nicht mit einem finanziellen Aufwand der in einer vernünftigen Relation zum Kaufpreis steht.

Ersatzteile / Updates

Es kommt vor, dass ein Teil eines Gerätes Schaden nimmt, der eigentlich vom Konsumenten einfach selber ersetzt werden könnte. Beispielsweise die Klappe eines Handy. Mit den richtigen Bekanntschaften und/oder Spezialwissen kann sich ein Teil der Betroffenen selber helfen, alle anderen sind auf die (verhältnismässig) überteuerten Reparaturkanäle angewiesen. Ganz zu schweigen davon, dass das Prozedere der Reparatur meist zwei Wochen und mehr in Anspruch nimmt, währendessen man auf das Gerät verzichten oder einen Ersatz organisieren muss.
Desgleichen mit Geräten, welche über Firmware Updates aktualisiert werden können: die allermeisten Anbieter stellen die Möglichkeit gar nicht zur Verfügung, den Konsumenten dies selber machen zu lassen, obwohl es in den allermeisten Fällen absolut trivial ist. Natürlich sollen diejenigen, die sich das nicht zutrauen, dies von einem Fachmann erledigen lassen können – aber auch nur mit ein paar Minuten Wartezeit…

Oftmals fehlt es auch schlicht an der entsprechenden Kommunikation, wie am Beispiel von Navigationssystemen in Fahrzeugen beobachtet werden kann. Informationen seitens der Autohersteller sind praktisch inexistent, meist sind nicht einmal die Händler im Bild über den aktuellen Stand. Es ist bezeichnend, dass die besten Informationen über das Navigationssystem in den Eurovans über eine Usergroup zu erhalten sind, inkl. den neuesten Softwareupdates. Und zur Krönung des Ganzen, sind offenbar auch die offiziellen Händler unter den eifrigsten Teilnehmer dieser Gemeinschaft, weil sie nur so an die von den Kunden erwarteten Informationen kommen…

Fazit

Es stellen sich eine ganze Reihe von Fragen:

  • können die Hersteller mit dieser Strategie darauf hoffen überhaupt noch eine Markenloyalität zu erreichen, da sich die Konsumenten nach den ersten Problemen, bei den Produkten der Konkurrenz umschauen? Oder zählen sie darauf, dass der Kunde, nachdem er den gleichen Ärger bei der Konkurrenz erlebt hat, wieder zurückkommt? Wollen sie überhaupt Loyalität?
  • wieviel höhere Preise sind die Konsumenten bereit zu zahlen, wenn sie wissen, dass sie einen guten und preiswerten Service mitkaufen?
  • wie steht es mit dem ökologischen Gewissen sowohl der Hersteller wie auch der Konsumenten?
  • wie lange machen das die Konsumenten noch mit? Und die Hersteller?

Ich kann nur für mich sprechen, aber ich würde es vorzuziehen, für qualitativ bessere Geräte und einen besseren Service mehr zu zahlen. Alternativ dazu müsste es bei einem billigen Gerät möglich sein, gewisse Reparaturen und Updates selber machen zu können, oder an einem schnellen und ebenfalls billigen Servicepunkt.

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SX1 – live

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Ratlosigkeit am Hauptbahnhof Zürich

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Nachtrag zu M-Budget / mobility

Meine Spyshots zum früheren Beitrag M-Budget Offensive? habt ihr ja schon gesehen, so sieht das Ganze aus wenn’s offiziell publiziert wird.

Bildquelle: mobility.ch

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Neues zum EM-Stadion – aber anders

Natürlich ist Zürich viel wichtiger als Klagenfurt und deshalb die Blamage, dass wir’s noch nicht fertiggebracht haben, den Stadionbau auf guten Weg zu bringen deshalb auch grösser 😉
Trotzdem darf man wohl feststellen, dass das, was momentan in Klagenfurt abgeht, das Theater in der Schweizer Wirtschaftsmetropole in den Schatten stellt. Aber lest selber:
Projekt EM-Stadion vor dem Aus

Das ist jedenfalls sicher auch eine interessante Geschichte, die’s Wert ist im Auge zu behalten…

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i-m Music Download – Fehlstart!

Nun hat nach Ex Libris mit M-Electronic eine zweite Sparte von Migros einen Musik Download Service gestartet.
Da ich ohnehin nicht erwartet habe, dass Mac Anwender willkommen sein würden, habe ich also den ersten Versuch mit der Windows Maschine und dem aktuell besten Browser, nämlich Firefox, gestartet und was ist das Resultat?!

The site you have tried to enter requires Internet Explorer 6 (or better) with Windows Media Player 7 (or better) on Windows XP, 2000, Me or 98. Click Here to use our Doctor Download application to help you check your configuration alternatively Email Dr Download.

Please try again.

Haha, das ist ja wahrhaftig kaum zu glauben! Kann man allen Ernstes heutzutage sowas noch lancieren?
Aber was soll’s: von mir hätten sie wohl sowieso kein Geld gesehen und somit bleibt nur Eines:
Hilfe Apple! Wir brauchen den ITMS für die Schweiz!!

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Adressbuch Plug-ins (Applescript)

Nebst dem bereits geposteten Script zur Anzeige von Schweizer Adressen mit Hilfe von map.search.ch, habe ich noch drei weitere geschrieben:

  1. Anzeige des Alters, des Sternzeichens und des chinesischen Zeichens und Elements auf dem Geburtsdatum. Die Berechnung des chinesischen Elements ist nicht 100% genau, weil das chinesische neue Jahr nicht ganz exakt berechnet wird, in den allermeisten Fällen stimmt es aber.
    Script öffnen: Alter, Sternzeichen und chinesische Zeichen
  2. Suche der Telefonnummer in tel.search.ch anhand des Namens und optional der Adresse.
    Es kann bestimmt werden, ob zum Namen die gesamte Adresse oder nur die Postleitzahl in die Suche einbezogen werden soll. Ansonsten wird in der ganzen Schweiz nach dem Namen gesucht. Die Funktion ist auf der Beschriftung zu einer Adresse verfügbar.
    Script öffnen: tel.search.ch Suche
  3. Nachschlagen der Telefonnummer.
    Mit diesem Script kann von einer Telefonnummer die Suche gestartet werden. Funktioniert für Adressen aus der Schweiz (tel.search.ch) und USA (ypng.infospace.com). Aufruf auf der Beschriftung einer Telefonnummer.
    Script öffnen: Telefonnummer nachschlagen

Die Scripts öffnen die Resultatseite jeweils im vom Benutzer definierten Standardbrowser.

Alle Scripts (inkl. dem map.search Script) können zusammen als Paket heruntergeladen werden.
Zur Erinnerung: Die Scripts müssen ins Verzeichnis /Library/Address Book Plug-Ins bzw. ~/Library/Address Book Plug-Ins abgespeichert werden und das Adressbuch allenfalls neu gestartet werden, damit es funktioniert. Und es muss mind. Mac OS X 10.3 installiert sein.

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Gut bürgerliches Nachtessen

Heute (oder besser gesagt nun bereits gestern) Abend habe ich mich das erste Mal (!) daran gemacht, selber einen Hackbraten zu machen. Dazu gab’s, wie es sich gehört Kartoffelstock.
Rezepte dieser Art schaue ich normalerweise im Fülscher oder in meinem ehrwürdigen, grünen Huusi-Kochbuch nach. Dieses Mal kam das Rüebli-RS Kochbuch zum Zug und wieder einmal zeigte sich, dass vieles eigentlich ganz einfach zu kochen ist, wenn man sich nur mal dahinter macht.
Die Mischung für den Hackbraten aus Fleisch, etwas Brot, Peterli und Zwiebeln ist schnell gemacht und somit praktisch schon der gesamte Hackbraten. Das ganze Anbraten, eine einfache Bratensauce (nein, nein keine Fertigsauce 😉 ) dazu und ab in den Backofen, damit Zeit bleibt den Kartoffelstock zuzubereiten.
Auch das eine einfache Sache und frisch gemacht. Abgesehen vom Schälen der Kartoffeln ist das ganze etwas gleich schnell erledigt, wie wenn man einen Fertig-Stocky-Stock zubereiten würden – nur natürlich viel besser!
Wie aus den Bildern zu ersehen ist, hat das Ganze zum Schluss auch recht aamächelig ausgesehen. Schade nur, dass die Kinder den Hackbraten verschmäht haben, dafür haben sie beim Kartoffelstock zugeschlagen…

Hackbraten vor dem AnbratenHackbraten vor dem Backofen
Kartoffelstock und Hackbraten bereit zum ServierenEn Guete!

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Cuban Salsa Congress in München

Dank dem Newsletter von Aché (Rita) bin ich auf den Cuban Salsa Congress in München vom 3.-6. März aufmerksam geworden.
Nachdem der Salsa Kongress in Zürich im Februar alle anderen Stilrichtung, aber praktisch nichts kubanisches anbietet, wäre das durchaus eine bedenkenswerte Alternative – auch wenn die Anfahrt etwas länger ist.

Das Einzige was ich mir in Zürich nicht entgehen lassen möchte, ist das Konzert von Sonora Carruseles am Freitag Abend (18. Februar im Kongresshaus).

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SX1 – live

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Winter in Wettswil

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SX1 – live

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Ausgepackt…

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