Schweizer Blog Forum

Das neueste virtuelle Kind von Matthias ist das Schweizer Blog Forum.

Ich stehe dieser Idee etwas ambivalent gegenüber. So sehr ich es begrüsse, dass es darin Themen hat, in denen sich Interessierte über’s Blogging und dessen Tools informieren und ausstauschen können (Blog-Technik), so sehr bedaure ich es dass nun die Themen zur Swiss Blogosphere in diesem Forum diskutiert werden sollen.

Es wäre mir viel lieber, diese Themen würden in den Blogs und vor allem auch quer über die Blogs disputiert, den dies ist eine Kernfunktion aller Blogtools. Und diese Funktion wieder leider in unserer Swiss Blogosphere nach wie vor zu zaghaft verwendet. Ich kann mich eigentlich in letzter Zeit nur gerade an den nicht sehr hochtrabende Auseinandersetzung zwischen Matthias und Leumund erinnern, die etwas höhere Wellen geworfen hat, aber: es gibt doch wirklich genügend andere Themen zu denen Blogger divergierende Meinungen haben. Oder etwa nicht?

Der Vorteil eines Forums ist sicher, dass man die Diskussion an einem Ort verfolgen kann, demgegenüber ist das Verfolgen von Kommentaren auf unterschiedlichen Blogs tatsächlich sehr umständlich (und dieses Problem harrt noch einer Lösung… wenn ich mir dazu was schlaues eingerichtet habe, werde ich davon berichten).
Trotzdem bleibe ich dabei: Diskussionen zur Blogosphere bitte in den Blogs, da gehören sie hin!

PS: Als Alternative zu phpBB wäre z.B. Vanilla ins Auge zu fassen. 

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Zum Thema Folter

In den letzten Tagen ist wieder vermehrt das Thema Folter und insbesondere deren Definition und Anwendung durch die USA wieder in den Medien. Zum einen drehte sich ein Teil der Diskussion in der letzten Arena um das Thema, zum anderen war es heute ein Element in einem Beitrag im Echo der Zeit . Dabei kam mir in den Sinn, dass ich vor einigen Wochen einen interessanten Artikel auf ABC News gelesen habe.

Im Artikel werden sechs Methoden beschrieben, die vom CIA bei der Befragung von Verdächtigen angewendet werden und demzufolge von der Administration Bush nicht als Folter angesehen werden. Es lohnt sich den gesamten Artikel zu lesen und sich selber eine Meinung davon zu bilden, was man selber als Folter empfindet und was allenfalls nicht.
Interessant jedenfalls die Passage gegen Ende des Textes, wo darauf hingewiesen wird, dass routinierte CIA Agenten lieber nicht auf diese Methoden vertrauen und stattdessen versuchen das Vertrauen des Gegenüber zu erlangen, aus der Erfahrung, dass auf diesem Weg qualitative viel bessere Information gewonnen werden kann.

Für mich ist allenfalls gerade einmal noch die erste Methode (Attention Grab) innerhalb des Rahmens des tolerierbaren, alles andere fällt für mich diskussionlos dem unter Folter. Alles was die physische und psychische Integrität einer Person verletzt, darf nicht akzeptiert werden.

Um auf die Diskussion in der letzten Arena zurückzukommen: es war spannend die Reaktion der anderen Diskussionsteilnehmer zu beobachten, als die Politologin Regula Stämpfli Verständnis für die Anwendung dieser Befragungsmethoden zeigte. Auf Grund ihrer Haltung, habe ich mir dann doch auch Gedanken zu machen begonnen, ob es vielleicht nicht auch Grenzfälle geben könnte, in denen ein Nachhelfen in Verhören angebracht sein könnte.
Es könnte doch Leben retten, wenn man einen Verdächtigen, zu dessen Verdacht man sehr gute, oder besser hieb- und stichfeste Beweise für terroristische Aktivitäten hat, zu Aussagen zwingen würde. Nur: wieviele solche Verdächtige gibt es wirklich und wie gut sind die Verdachtsmomente auf deren Basis sie festgehalten werden. Kommt dazu, dass erzwungen Informationen wohl auch qualitativ sehr vorsichtig beurteilt werden müssen.

Da der oben beschrieben Fall folglich äusserst hypothetisch ist, bleibt es dabei: Folter ist in aller Form zu verurteilen, es gibt keine Grauzone. Leider wohl ist diese Wahrnehmung in den USA leider heute nicht mehr die selbe wie hier in Europa. Aber eigentlich ist das auch nicht wirklich erstaunlich: kann mir jemand aus dem Stegreif gleich zwei Film-Verhör-Szenen aus amerikanischen Filmen aufzählen, in denen der Befragte nicht physisch attackiert wird? 

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Website Flashback am Lauberhorn

Das Betrachen der Website der Int. Lauberhornrennen beschert einem unversehens einen Flashback ins Webdesign vor fünf Jahren. Da hätte ich also schon etwas mehr erwartet.

Immerhin fehlt das Javascript nicht, welches bei einem Rechtsklick eine Copyright Info anzeigt, da weiss man wenigstens gleich wer das verbrochen hat 😉

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iLife 06 Nutzen ohne .mac?

Gestern hat Steve Jobs an der MacWorld Keynote in San Francisco unter anderem das aktualisierte iLife 06 vorgestellt. Nebst erweiterten und verbesserten Funktionen kam als neue Applikation iWeb dazu.

Es scheint, dass vor allem iPhoto einiges an Verbesserungen bringt (was mich freut), in den anderen Applikationen und insbesondere mit iWeb scheint ohne .mac Account nicht viel zu laufen bzw. sind die neuen Funktionen wertlos. Zumindest ist bei den Detailbeschreibungen immer der Verweis auf das kostenpflichtige Account angefügt.

Bin einmal gespannt, ob’s effektiv einen Hack oder Trick braucht um zumindest einen Teil der ‚Internet‘-Funktionen auch mit einem eigenen Server verwenden zu können. Wäre ja eigentlich noch schön… Weiss da allenfalls jemand schon etwas darüber? 

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Mira’s voller Name

Kleine Bekanntmachung: wer Mira korrekt ansprechen möchte, bediene sich bitte der Ansprache

Mira Anna Reindl Fridolin Mama Gigeli Suppe Gigeli Tante 
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Spass mit dem QuickTime Player

Auf Grund dieses Hints bin ich darauf aufmerksam geworden, dass eine Rate Änderung im QuickTime Player effektiv nur die Geschwindigkeit, nicht aber die Tonhöhe verändert.

Nebst der Anwendung, wie sie im oben genannten Tipp erklärt wird (z.B. das Echo der Zeit in einer halben statt einer dreiviertel Stunde zu hören), kann man auch sonst etwas Spass haben. Mit einem einfachen AppleScript , kann man ein wenig mit der Geschwindigkeit spielen und mal ausprobieren, ob einem sein Lieblingssongs in einem anderen Tempo noch besser gefallen würde…

tell application "QuickTime Player"
    set rate of (movie of first window) to 2.0
end tell

Im Bezug auf Ton sind Werte zwischen ca. 0.4 und 3.5 praktikabel, bei Filmen kann man weiter runtergehen, nach oben fängt’s ca. bei 2.2 arg an zu ruckeln.
Gute Unterhaltung!

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Zelt verkehrt

06012006.jpg

da war wohl etwas zu viel Schnee auf dem Dach…

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WEF Blog zum Mitdiskutieren

Auf forumblog.org gibt’s einen Blog zum WEF 06 (25.-29. Januar 06).

Die Site verspricht nebst Podcasts von Reden und Podiumsdiskussionen auch viele Blogposts von Forumsteilnehmer, mit der Ankündigung der Diskussionmöglichkeit.

Ich werde in den nächsten Wochen öfters einen Blick in diesen Blog werfen und bin gespannt darauf, wie sich die Diskussionen entwickeln werden und ob in einem anständigen Ton und ohne Zensur argumentiert werden wird. 

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Hotlinking verteufelt – was soll das?

Ich bin erst wegen Beiträgen bei sam und BloggingTom überhaupt auf den Begriff Hotlinking aufmerksam geworden. Bis anhin war dies für mich ein ganz normale Sache im Internet, Ressourcen – so weit sinnvoll – an ihrem Original-Speicherplatz zu verlinken.

Beim Lesen der in den oben erwähnten Artikeln verlinkten Webressourcen (Hotlinking?) und einigen weiteren, über Google gefundenen, musste ich zum Schluss kommen, dass sich da gerade eine kleine Kampagne gegen dieses Tun am entwickeln ist. Erstaunlich auch wie viel Zeit gewisse Leute investieren um dieses ‚Problem‘ aus der Welt zu schaffen und geradezu kindisch die Empfehlung ein extern verlinktes, ‚gestohlenes‘ Bild mit einem möglichst obszönen zu ersetzen.

Wie ich bereits in einem Kommentar zu sam’s Beitrag geschrieben habe, kann ich die Aufregung nicht ganz nachvollziehen und erachte das Ächten von externen Verlinkungen als absurd, weil es dem Grundgedanken des World Wide Web widerspricht.

Folgende Gedanken habe ich mir zum Thema gemacht:

  • das Web lebt davon, dass Inhalte frei zugänglich sind und es ist ja eben gerade auch die Schönheit von Berners Lee, dass ich mir eben auch den HTML Code einer interessanten Site anschauen kann und Zugang zu den einzelnen Elementen jeder Seite im Web habe
  • es ist unbestritten, dass vom Autor definierte Copyrights beachtet werden müssen
  • das Copyright Problem löst sich nicht, mit der Ablage der Ressource auf dem eigenen Server. Viel mehr trägt das zum Verwischen der Autorenschaft bei
  • externes Verlinken sollte grundsätzlich vom Autor als Wertschätzung verstanden werden
  • selbstverständlich liegen die Kosten für die Bandbreite beim Anbieter und dessen muss sich der externe Verlinker bewusst sein. So ist das Vorgehen des in sam’s Beitrag referenzierten Journalisten zumindest ungeschickt, da er weiss (oder zumindest hofft) dass sein Beitrag von vielen Lesern besucht wird und demzufolge die Belastung des externen Quellservers zu gross werden könnte.
  • Fragen schadet sicher nie, aber wegen jedes kleinen Bildchens nachfragen zu gehen ist ja wohl auch übertrieben
  • wer extern verlinkt (und dabei keine Copyrights verletzt) muss trotzdem damit rechnen, dass die Originalressource jederzeit wieder verschwinden bzw. bewegt oder umbenannt werden kann – dieses ‚Risiko‘ muss man sich bewusst sein

Wichtig ist mir, dass solche Haltungen im Web nicht Überhand nehmen. Es soll nicht dazu kommen, dass alles vernagelt und angebunden wird. Wer seine Schätze für sich behalten soll, der soll sie nicht ins Web stellen oder dann eben die Dinge in einem Tagebuch mit Schloss aufbewahren. Und vieles kann schon vermieden werden, wenn man mit dem robots.txt File richtig umgehen kann und die Bilderindexierer in die Schranken weist (so es die Bilderklauer überhaupt in diesen Massen gibt und diese nur via Suchmaschinen zu ihrem Ziel zu gelangen versuchen).

Würde diese ‚mein-mein-mein‘ Haltung weiter um sich greifen, könnte man dann bald auch die ganze Open Source Bewegung beerdingen. Und daran hätten wohl dann auch die Leute die dem Hotlinking-Verbot das Wort reden keine Freude, bloggen doch wohl die meisten davon mit Open Source oder Gratisblogs. 

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Schnusernade

Schnusernade ist die neueste Wortkreation von Noe.
In seinem Eifer neue Wörter in sich aufzusaugen und dann wiederzugeben, kommt’s immer wieder vor, dass ein paar Buchstaben durcheinander geraten.Dies führt dann postwendend zur Erheitung des Restes der Familie (Ava vorderhand noch ausgenommen…)

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